Kurzmeldung
Der Offshore-Windpark Windanker vor Rügen hat nach Angaben des Betreibers Iberdrola am 31. August 2026 den Testbetrieb aufgenommen. Die Anlage mit 21 Offshore-Turbinen liegt nach Unternehmensangaben etwa 35 bis 38 Kilometer nordöstlich der Insel Rügen in der deutschen Ostsee. Iberdrola nennt eine installierte Nennleistung von 315 Megawatt; damit wird die erwartete Jahresproduktion vom Betreiber als ausreichend beschrieben, um rund 315.000 Haushalte zu versorgen. Diese Wertangaben beruhen auf Unternehmensinformationen und sind bis zum Abschluss aller behördlichen Abnahmen vorläufig.
Iberdrola teilte weiter mit, dass die Vormontage großer Anlagenkomponenten sowie die Logistik weitgehend über den Hafen Mukran auf Rügen koordiniert wurden. Der Konzern ordnet Windanker in sein Baltic-Hub-Portfolio ein, zu dem bereits in Betrieb befindliche oder geplante Projekte wie Wikinger und Baltic Eagle gehören. Für Windanker nennt Iberdrola Turbinen mit einer Einzelleistung von jeweils 15 Megawatt; vertragliche Vereinbarungen für Transition Pieces, Transport und Hafenlogistik liegen laut Pressemitteilungen des Unternehmens vor.
Die kommerzielle Inbetriebnahme ist nach aktuellen Angaben für das vierte Quartal 2026 vorgesehen, hängt jedoch vom erfolgreichen Abschluss der technischen Abnahmen durch den Netzbetreiber und von behördlichen Prüfungen ab. Verbindliche Termine können sich aufgrund von Witterungseinflüssen, Lieferkettenlagen oder ausstehenden Genehmigungsverfahren ändern. Umweltauflagen und Monitoringpflichten bleiben nach den veröffentlichten Informationen entscheidend, weil die Ostsee eine sensible Meeresregion ist.
Die Meldung des Norddeutschen Rundfunks vom 31. August 2026 bestätigt den Beginn des Testbetriebs; viele technische und wirtschaftliche Details basieren auf den Projektangaben von Iberdrola. Wo möglich, haben wir Unternehmensangaben als solche gekennzeichnet; unabhängige Prüfungen durch Netzbetreiber und Behörden sind noch abzuwarten, bevor sich Aussagen zu Ertrag und Inbetriebnahmetermin als endgültig bewerten lassen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).