Bremen

Polizei sucht Zeugen nach Übergriff auf 30-Jährige in Bremen-Mahndorf

Nach einem sexuellen Übergriff am 6. Oktober in Bremen-Mahndorf sucht die Polizei Bremen Zeugen, insbesondere eine zweite Radfahrerin.

Nach einem sexuellen Übergriff auf eine 30 Jahre alte Radfahrerin in Bremen-Mahndorf sucht die Polizei Bremen Zeugen. Die Tat ereignete sich am Dienstag, 6. Oktober 2026, zwischen 17:45 und 17:50 Uhr auf einem Kiesweg entlang der Bahngleise, kommend vom Ehlersdamm in Richtung Bahnhof Mahndorf. Nach bisherigen Ermittlungen hatte ein unbekannter Mann nahe eines Schalthauses am Bahnübergang den Anschein erweckt, bewusstlos zu sein. Als die Frau anhielt und ihn ansprach, stieß er sie in ein Gebüsch und verging sich an ihr. Eine herannahende Radfahrerin unterbrach den Übergriff; der Täter flüchtete anschließend in Richtung Bahnhof Mahndorf.

Die Polizei bittet insbesondere die zweite Radfahrerin, die sich bemerkbar machte, sowie weitere mögliche Zeugen, sich zu melden. Von Bedeutung sind Beobachtungen unmittelbar am Kiesweg zwischen Eppenhainer Straße und den Gleisanlagen sowie entlang des vermuteten Fluchtweges zum Bahnhof Mahndorf. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen entgegen. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts eines sexuellen Übergriffs. Eine Festnahme lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der behördlichen Mitteilung nicht vor.

Die Polizei Bremen hat unmittelbar nach der Tat eine Fahndung eingeleitet und um sachdienliche Hinweise gebeten. In der Pressemitteilung Nr. 0659 vom 7. Oktober 2026 bekräftigte die Behörde den Zeugenaufruf und bat explizit die zweite Radfahrerin um Kontaktaufnahme. Medienberichte geben den Inhalt der Polizeimitteilung wieder; darüber hinausgehende forensische Erkenntnisse oder Angaben zur Täteridentität sind derzeit nicht öffentlich bekannt.

Der Fall weist auf ein bekanntes Tatmuster hin, bei dem ein vermeintlicher medizinischer Notfall als Lockmittel genutzt wird. Behörden raten grundsätzlich, Hilfsbereitschaft mit Umsicht zu verbinden: zunächst den Notruf 110 wählen, die Lage aus sicherer Distanz prüfen und möglichst weitere Personen hinzuziehen. Die konkrete Bewertung eines Einzelfalls obliegt den Ermittlern; entscheidend sind in dieser Sache präzise Zeugenaussagen und gegebenenfalls verfügbare Videoaufzeichnungen entlang der Bahntrasse.

Die hier wiedergegebenen Tatsachen beruhen auf den Angaben der Polizei Bremen. Zuschreibungen sind als solche gekennzeichnet. Prognosen zur Motivlage oder zur weiteren Entwicklung des Verfahrens werden von den Ermittlern nicht abgegeben und sind derzeit nicht belegbar.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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