Aktuell

Sargenzell eröffnet Früchteteppich zum Letzten Abendmahl

In der Alten Kirche von Sargenzell wird am 5. September der 38. Früchteteppich präsentiert – eine Gemeinschaftsarbeit nach Leonardo da Vincis Motiv.

In der Alten Kirche von Sargenzell im Kreis Fulda wird am 5. September der 38. Früchteteppich eröffnet. Das Motiv zeigt Das letzte Abendmahl nach Leonardo da Vinci. Das Werk entstand in wochenlanger Handarbeit und vereint die Beiträge zahlreicher Ehrenamtlicher. Nach Angaben der Organisatoren war die Künstlerin Heike Richter in die künstlerische Vorbereitung eingebunden.

Das Bild wird nicht gemalt, sondern aus Naturmaterialien gelegt: Samen, Körner, Blüten und getrocknete Früchte bilden in dicht gesetzten Segmenten Gesichter, Gewänder und Hintergrund. Viele der Materialien wurden bereits in den Vormonaten gesammelt, sortiert und vorbereitet. Die Arbeit am Teppich erfolgt in einem genau festgelegten Raster, damit Farben und Strukturen der einzelnen Partien im Gesamtmotiv harmonieren.

Die Initiatoren begründen die Motivwahl mit der starken Symbolik des Abendmahls: Gemeinschaft, Vertrauen – und der Bruch durch Verrat – ließen sich in der gemeinsamen Arbeit anschaulich verhandeln. Für die Region um Hünfeld und Fulda ist der Sargenzeller Früchteteppich seit Jahren ein kultureller Fixpunkt. Die Schau gilt als Publikumsmagnet, der ehrenamtliches Engagement sichtbar macht und das lokale Kulturangebot ergänzt. Begleitende Führungen und Erläuterungen zum Herstellungsprozess sind angekündigt.

Der Früchteteppich reiht sich in eine ländliche Tradition ein, in der religiöse und kulturelle Motive mit Naturmaterialien neu interpretiert werden. Die Entscheidung für ein weltbekanntes Kunstwerk verbindet lokale Praxis mit einem international vertrauten Bild. Damit richtet sich die Ausstellung an ein breites Publikum, das sowohl kunsthistorische Bezüge als auch handwerkliche Präzision schätzt.

Die Angaben zu Motiv, Ablauf und Eröffnung beruhen auf übereinstimmenden Berichten osthessischer Lokalmedien. Visuelle Dokumentationen aus der Vorbereitung zeigen die verwendeten Materialien und den schrittweisen Aufbau in der Alten Kirche. Aussagen über künftige Besucherzahlen oder wirtschaftliche Effekte liegen nicht belastbar vor und werden daher nicht prognostiziert.

Der Zugang zur Ausstellung erfolgt in der Alten Kirche in Sargenzell. Die Organisatoren verweisen darauf, dass die empfindlichen Naturmaterialien eine konstante Raumluft und behutsame Besucherführung erfordern. Je nach Andrang kann es zu kurzen Wartezeiten kommen. Hinweise zu Führungen und Öffnungszeiten gibt die örtliche Organisation vor Ort bekannt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

Anzeige

Aus dem PHOTRA-Netzwerk