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Schweiz bestätigt Abschluss der Zolldigitalisierung bis Ende 2026

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit will das Digitalprogramm DaziT planmäßig bis Dezember 2026 beenden. Ziel sind schnellere Abfertigungen und gezieltere Kontrollen an den Grenzen.

Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit in Bern hat bekräftigt, dass das Transformationsprogramm DaziT planmäßig bis Ende Dezember 2026 abgeschlossen werden soll. Der aktuelle Anlass ist die Fortschrittsmitteilung zu den letzten Einführungsstufen, mit denen die Zollabfertigung und grenzpolizeiliche Abläufe umfassend digitalisiert werden. Ziel ist es, die Erhebung von Abgaben effizienter zu machen, Wartezeiten zu verkürzen und reale Kontrollen risikobasiert zu bündeln.

Kern des Vorhabens ist das in Etappen eingeführte Warenverkehrssystem PASSAR. Es bündelt Zollanmeldungen, Risikoanalysen und Kommunikationsschnittstellen für Unternehmen in einer einheitlichen Umgebung. Die Behörden betonen, dass die Umstellung schrittweise erfolgt und von technischen Roadmaps sowie Begleitgruppen flankiert wird, in denen Verwaltung und Wirtschaft vertreten sind. Nach amtlichen Angaben sollen dadurch Abläufe vereinfacht und Regulierungskosten gesenkt werden; die Regierung beziffert die jährlichen Entlastungen in ihren Unterlagen im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Die Modernisierung betrifft sowohl Backend-Systeme für die Verwaltung als auch nutzerseitige Portale für die elektronische Verzollung. Geplant ist, formale Schritte durchgängig digital abzubilden, damit Kontrollen an der Grenze präziser angesetzt werden können. Laut Bundesamt wurden dafür die Risiko- und Datenmodelle überarbeitet, etwa um Muster im Warenverkehr schneller zu identifizieren und Ressourcen zielgerichteter einzusetzen. Für Unternehmen ergeben sich nach Darstellung der Behörden Vorteile durch einheitliche Prozesse und weniger Medienbrüche.

Für Deutschland ist das Vorhaben vor allem wegen der dichten wirtschaftlichen Verflechtungen relevant. Die Schweiz ist ein wichtiger Handelspartner; an Übergängen wie Basel und Weil am Rhein ist der Güterverkehr eng getaktet. Eine stabil laufende digitale Abfertigung kann Staus mindern, Planungen im Logistiknetz erleichtern und Kosten im grenzüberschreitenden Verkehr senken. Deutsche Firmen, die regelmäßig in die Schweiz exportieren oder von dort importieren, müssen ihre Prozesse an die digitalen Schnittstellen anpassen.

Offen bleibt, in welchen Teilschritten einzelne Verkehrsströme umgestellt werden und welche Übergangsfristen je Schnittstelle gelten. Diese Detailfragen sind in den veröffentlichten Roadmaps und Behördenmitteilungen dokumentiert und werden laufend aktualisiert. Der avisierte Endtermin Ende 2026 wird von den Schweizer Behörden als realistisch eingeschätzt; Änderungen im Zeitplan würden demnach gesondert kommuniziert.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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