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Taliban-Delegation traf in Deutschland ein und besuchte auch Bayern

Eine dreiköpfige Delegation der Taliban ist nach deutschen Medienangaben in Deutschland zu Gesprächen eingetroffen und soll neben Berlin und Bonn auch Stationen in Bayern besucht haben. Das Auswärtige Amt bestätigte Medienberichte, hielt sich zu…

Eine dreiköpfige Delegation der Taliban ist nach Berichten deutscher Sender Anfang September 2026 zu Gesprächen in Deutschland eingetroffen und hat nach Angaben beteiligter Stellen neben Berlin und Bonn auch Stationen in Bayern besucht. Das Auswärtige Amt nahm in der Regierungspressekonferenz vom 31. August 2026 Bezug auf entsprechende Medienberichte, bestätigte das Stattfinden von Treffen jedoch nur teilweise und nannte auswärtige Kontakte grundsätzlich ohne detaillierte Angaben. ([auswaertiges-amt.de](https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz-2800278?utm_source=openai))

Nach Angaben internationaler Nachrichtenagenturen und deutscher Sender soll die Delegation mit Blick auf technische Fragen zu Rückführungen und konsularischen Abläufen nach Deutschland gekommen sein; deutsche Behörden haben solchen Kontakten in der Vergangenheit wiederholt den Zweck genannt, Rückführungen abzuwickeln. Die Delegation habe Einreisevisa mit zeitlich befristeter Gültigkeit erhalten, um Vorbereitungen zu treffen, berichten Medien. Konkrete Termine und Gesprächspartner in Bayern wurden von offiziellen Stellen nicht öffentlich gemacht. ([apnews.com](https://apnews.com/article/f5053fa8c915bf19d0f483ac55fea86e?utm_source=openai))

Der Vorgang steht in einem breiteren Kontext: Seit der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan 2021 stimmen deutsche Behörden in Einzelfragen mit Vertretern der de facto Machthaber ab, insbesondere wenn es um die Ausstellung von Reisedokumenten und die Organisation von Abschiebungen geht. Diese Praxis ist politisch umstritten und hat in Deutschland wiederholt Debatten über Menschenrechte, Sicherheitsrisiken und rechtliche Zuständigkeiten ausgelöst. Mehrere investigative Recherchen und Berichte dokumentieren Kooperationen zwischen deutschen Ausländerbehörden und afghanischen Vertretungen, die de facto unter Kontrolle der Taliban stehen. ([tagesschau.de](https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr/taliban-deutschland-afghanistan-100.html?utm_source=openai))

Die Bundesregierung und das Auswärtige Amt betonen, dass Deutschland die Taliban nicht offiziell anerkenne; zugleich benennen Behörden praktische Erwägungen, wenn es um die Durchsetzung von Rückkehrentscheidungen geht. Menschenrechtsorganisationen und Teile der Opposition fordern eine strengere Prüfung solcher Kontakte und eine stärkere Absicherung des Schutzes von gefährdeten Afghaninnen und Afghanen in Deutschland. Konkrete Folgen für laufende Abschiebungen oder für die Politik des Freistaats Bayern nannte die Staatsregierung bislang nicht öffentlich. ([auswaertiges-amt.de](https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz-2800278?utm_source=openai))

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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